Pufferspeicher sind in der Regel mit Wasser gefüllte Stahlbehälter, die ebenso wie saisonale Wärmespeicher zur Wärmespeicherung dienen. Im Unterschied zu saisonalen Wärmespeichern weisen sie wesentlich geringere Volumina auf. In dem System "puffern" sie kurzfristig auftretende Wärmemengen oder Wärmeleistungen und speichern Wärme stunden- oder tagesweise. Aufgrund dieser Funktion im System weisen sie also wesentlich mehr Entladungszyklen als ein saisonaler Wärmespeicher auf, der i.d.R. über den Verlauf eines Jahres jeweils einmalig be- und entladen wird.
Häufig sind Pufferspeicher saisonalen Wärmespeichern vorgeschaltet, um die Leistungsspitzen von z.B. Solarkollektorfeldern abzupuffern. Einige saisonale Speichertypen wie z.B. Erdsonden-Wärmespeicher benötigen sehr konstante Beladetemperaturen; werden die Leistungsspitzen aus Wärmeerzeugern direkt in den Speicher geleitet, kann dieser irreparabel Schaden nehmen. Durch die Hinzuschaltung eines Pufferspeichers können also saisonale Wärmespeicher effizienter und sicherer beladen werden.
Ein weiterer Vorteil von kleinvolumigen Pufferspeichern ist ihre geringe Trägheit; so sind sie bei Wärmebedarf kurzfristig be- und entladbar.
dm au