Erdsonden-Wärmespeicher speisen Wärme in den natürlichen Untergrund ein, der je nach Zusammensetzung unterschiedliche Wärmespeicherkapazitäten haben und auf bis ca. 80°C erwärmt werden kann. Erdwärmesonden sind vor allem in Untergründen mit einer hohen Wärmekapazität und Dichtheit sinnvoll, also z.B. wassergesättigte Tonschichten und -gestein. Diese sind günstig, da sie selten Grundwasserbewegungen aufweisen, die Wärmeverluste verursachen würden.
Da die Wärmeleitung im Erdreich im Vergleich zu Wasser verhältnismäßig langsam vonstatten geht, weisen diese Festkörperspeicher eine längere Zugriffszeit als Tank-Wärmespeicher auf; man spricht hierbei von „Trägheit“. So können Erdsonden-Wärmespeicher auch keine Leistungsspitzen der Wärmelieferanten abpuffern und werden häufig in Verbindung mit weniger trägen Pufferspeichern und Wärmepumpen genutzt.
dm au