Erdsonden-Speicher werden durch Erdsondenfelder erschlossen. Das Sondenfeld sollte ein möglichst gutes A/V-Verhältnis bei dennoch minimalen Bohrkosten aufweisen.
Die Bohrungen für die Erdwärmesonden haben einen Durchmesser von ca. 0,1-0,2 m und benötigen einen ausreichenden horizontalen Abstand zueinander von 1,5 bis 3 m. Meist werden zahlreiche Bohrungen zu einem Sondenfeld zusammengeschlossen, in Crailsheim mehr als 80 Stück im ersten Bauabschnitt. Derart erschlossene Speichervolumina reichen von 9 350 m³ (Attenkirchen), 37 500 m³ (Crailsheim) bis zu 63 300 m³ (Neckarsulm). Da Erdsonden-Wärmespeicher relative hohe Fixkosten, aber vergleichsweise niedrige Betriebskosten aufweisen, sind für eine effiziente Langzeitspeicherung Anlagen ab 20 000 m³ energetisch und finanziell sinnvoll. Erdsonden-Wärmespeicher erreichen Wärmedichten von 15-30 kWh/m³, das entspricht einem Wasseräquivalent von 3-6.
dm au