AUFBAU

Erdbecken-Wärmespeicher werden 5 m - 15 m tief in den Untergrund eingegraben. Dabei werden die Seitenwände mithilfe eines Berliner Verbaus, durch Spritzbeton o.Ä. gestützt oder sie sind natürlich geböscht, d.h. geneigt. Dabei hängt der Böschungswinkel von der Bodenbeschaffenheit ab. Der Wärmespeicher wird üblicherweise rundherum gegen das Erdreich durch Blähglasgranulat in Gewebesäcken oder durch Membranschalung gedämmt - sehr große Speichervolumen wurden in Dänemark sogar ohne Wärmedämmung realisiert. Zur Oberseite wird das Becken durch einen schwimmenden, freitragenden oder aufliegenden Deckel abgeschlossen, der ebenfalls gedämmt ist.



BESONDERHEITEN
Im Gegensatz zu Behälter-Wärmespeichern sind Erdbecken-Wärmespeicher eher flach und weisen eine große Oberfläche auf. Der Böschungswinkel und die maximale Bautiefe werden durch die Beschaffenheit und Dichte des stützenden Erdreichs beschränkt.


Deutsche Bauform mit nutzbarem Dach




Dänische Bauform mit NICHT nutzbarem Dach



dm ad

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