Bei Aquifer-Wärmespeichern erfolgt die Wärmeübertragung durch einen direkten Austausch von Grundwasser. Dieses wird bei der Speicherbeladung einem „kalten“ Brunnen (bzw. -gruppe) entnommen, vom Wärmeerzeuger erwärmt und über einen „warmen“ Brunnen (bzw. -gruppe) wieder in den Untergrund eingeleitet. Dabei stellen sich zwei völlig voneinander getrennte Temperaturniveaus um die jeweiligen Brunnen (bzw. -gruppen) herum ein, die in erster Linie von den Be- und Entladebedingungen abhängen. Bei einzelnen Brunnen stellt sich im Betrieb ausgehend vom Brunnenzentrum nach außen eine horizontale Schichtung ein, die durch thermische Verluste in die Deck- und Bodenschichten jedoch auch eine vertikale Komponente enthält.
dm au