BE- UND ENTLADUNG

Bei Aquifer-Wärmespeichern erfolgt die Wärmeübertragung durch einen direkten Austausch von Grundwasser. Dieses wird bei der Speicherbeladung einem „kalten“ Brunnen (bzw. Brunnengruppe) entnommen, vom Wärmeerzeuger (z.B. Solarkollektoren, Abwärme, etc.) erwärmt und über einen „warmen“ Brunnen (bzw. Brunnengruppe) wieder in den Untergrund eingeleitet. Dabei stellen sich zwei völlig voneinander getrennte Temperaturniveaus um die jeweiligen Brunnen (bzw. Brunnengruppen) herum ein, die in erster Linie von den Be- und Entladebedingungen abhängen. Bei einzelnen Brunnen stellt sich im Betrieb ausgehend vom Brunnenzentrum nach außen eine horizontale Temperaturschichtung ein, die durch thermische Verluste in die Deck- und Bodenschichten jedoch auch eine vertikale Komponente enthält.



Foto 1: Einbau des Brunnenrohrs
Foto 2: Brunnenkopf in der Brunnenstube


dm ad

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