A/V-VERHÄLTNIS

Neben den zahlreichen anderen Voraussetzungen ist eine gewisse Mindest-Baugröße eine wichtige Bedingung für die technisch und wirtschaftlich sinnvolle saisonale Wärmespeicherung. Dies verdeutlicht auch das nachfolgende Diagramm.

Volumenbezogene Wärmeverluste (A/V-Verhältnis)

Es zeigt das Oberflächen-Volumen-Verhältnis (A/V) - das für die thermischen Verluste eines Speichers maßgeblich ist - für zylindrische Behälter von 1 bis 10.000 m³ mit einem Höhen-Durchmesser-Verhältnis (H/D) von 1. Die Wärmeverluste sind proportional zur Oberfläche, d.h. große Volumina haben aufgrund besserer (= kleinerer) A/V-Verhältnisse, unabhängig von der Wärmedämmstärke, eine deutlich bessere Effizienz.
Weiterhin werden auf der y-Achse die thermischen Verluste über einen Zeitraum von 6 Monaten dargestellt. Werte größer 1 bedeuten, dass in diesem Zeitraum mehr Wärme verloren geht als im Speicher maximal gespeichert werden kann.

Ausschließlich bei Speichern mit einem Volumen von mehr als 1.000 m³ ist eine saisonale Wärmespeicherung mit moderaten Dämmstärken erreichbar.


dm ad

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WEITERE INFORMATIONEN

Die Abhängigkeit der Wärmeverluste von der Speichergröße fällt bei Untergrund-Wärmespeichern (Erdsonden- und Aquifer-Wärmespeichern) aufgrund der teilweise oder vollständig fehlenden Wärmedämmung noch stärker aus.