KRAFT-WÄRME-KOPPLUNGS-GESETZ

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) hat eine effiziente Strom- und Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung zum Ziel. Durch das KWKG wird Strom aus KWK-Anlagen, der Aus- und Neubau von Wärme- und Kältnetzen und Wärme- und Kältespeichern gefördert.
Der Anteil des KWK-Stroms an der Gesamtstromerzeugung soll bis 2020 auf 25 % gesteigert werden. Dabei besteht, ähnlich wie beim EEG , eine Anschluss-, Abnahme und Vergütungspflicht für die Stromnetzbetreiber. Die Dauer und Höhe des gesetzlich festgelegten KWK-Zuschlags hängt hierbei von der Anlagengröße ab, wobei nur KWK-Strom vergütet wird, der nicht unter die EEG -Förderung fällt. Zusätzlich besteht eine Einspeisevergütung, die zwischen Anlagen- und Netzbetreiber vereinbart wird.

Das KWK-Gesetz trat am 01. April 2002 erstmals in Kraft, mit Wirkung zum 19. Juli 2012 wurde es zuletzt konsolidiert.


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