Die Sonne liefert in den Monaten Mai bis September rund zwei Drittel der in einem Jahr in Deutschland eingestrahlten Solarenergie. Der Hauptteil des jährlichen Öl- oder Gasverbrauches von Wohngebäuden liegt dagegen mit deutlich über zwei Drittel in der Heizperiode zwischen Oktober und April. Um große Teile dieser fossilen Energien einzusparen, muss Solarenergie im Sommer geerntet und bis in den Winter gespeichert werden. Hierzu werden saisonale Wärmespeicher verwendet, die über die Sommermonate durch Solarwärme aus großen Kollektorfeldern beladen werden, um damit im Winter die über ein Nahwärmenetz angeschlossenen Gebäude zu heizen.